Dichter Nebel im Februar

27. Februar 2008

Ein Kälteeinbruch führte in den vergangenen Tagen zu teils dichtem, allerdings nur auf die Lagune beschränktem Nebel und Beeinträchtigungen im Nahverkehr. Die Vaporettolinie 3 wurde zeitweise eingestellt, ebenso die Linie 52, welche über die Nordseite Venedigs zum Lido fährt.

Nach Regenfällen mildes Wetter. Impressionen vom ehemaligen Traghetto di San Benetto.

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Schwere Unwetter in Venedig

27. September 2007

Erinnerungen an die katastrophale Überschwemmung von 1966, als innerhalb von 34 Stunden 600 Millimeter Regen fielen, werden wach: gestern, also am 27.9., fielen in nur drei Stunden bereits 254 Millimeter. Einige schlecht gesichterte Boote sanken derweil, und die notorisch anfällige Infrastruktur brach zusammen: am Piazzale Roma fuhren keine Busse mehr, und am Bahnhof Santa Lucia saßen einige Tausend Pendler und Touristen fest. Die Unwetter dauerten bis heute morgen gegen 6.30 Uhr mit unverminderter Stärke an. Im Gegensatzzu 1966 traf es aber diesmal besonders Mestre, wo heute auch die Schule ausfällt und Schäden in Millionenhöhe zu beklagen sind. Die Vaporetti fahren aber nach wie vor. Menschenleben sind bisher glücklicherweise nicht zu beklagen.

Seit einer Woche herrscht tristes Regenwetter, das auch allen wetterfühligen Menschen in den Knochen steckt. Auch für den Abschluß der rund 30 km langen Ruderregatta Vogalonga 2007 am 27. Mai hatte Petrus kein Erbarmen. Was allerdings Ruderbegeisterte aus aller Herren Länder nicht von der Teilnahme abhielt. So wurden unter anderem zahlreiche bayerische und ungarische Boote auf dem Canal Grande gesichtet.

Erstes Acqua Alta

18. September 2006

Die massiven Regenfälle der vergangenen Tage haben Venedig das erste Hochwasser in diesem Herbst beschert. In wenigen Stunden fielen 130mm Regen. Der Markusplatz stand am 17. September vollständig unter Wasser – was die zahlreichen Touristen auf den eigens errichteten Stegen nicht sonderlich zu stören schien. An anderen Stellen der Stadt hingegen konnte man sich noch trockenen Fußes zu seiner Stamm-Bar bewegen. Schlimmer hat es das Festland getroffen, wo man an Acqua Alta nicht gewohnt ist. Besonders in Cavallino-Treporti waren zahlreiche Straßen überflutet und unpassierbar, und die Feuerwehren waren im Dauereinsatz.